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Veranstaltungsübersicht

20.08.2022 & 21.08.2022
10:00 – 17:00 Uhr

Cruise Center Baakenhöft in der HafenCity
(Kirchenpauerstraße, 20457 Hamburg)

Was ist das DOCK?

Das DOCK ist eine zweitägige Veranstaltung am 21.08.2022 und 22.08.2021 (Samstag & Sonntag), die in diesem Sommer bereits zum fünften Mal in der Hansestadt Hamburg stattfindet. Sie lädt bedürftige Menschen, wohnungslose Menschen und Menschen in Not ein, zwei Tag ohne Sorgen gemeinschaftlich zu verbringen. Der Hafen ist Symbolhalter für hanseatische Offenheit und Knotenpunkt für Begegnungen. Und ebenso versteht sich die Veranstaltungsmotivation hinter dem DOCK: Die Gäste sollen ankommen und ihren Besuch über Halt finden; andocken. Das Programm ist deshalb für sie und ihre individuellen Bedürfnisse erstellt worden. Für das DOCK 2022 möchten wir die alten Wege beibehalten und gleichzeitig neue Wege einschlagen und weisen. Die Weiterentwicklung nimmt folgende Hauptkriterien auf:

  • Die Erweiterung des Begriffs Grundversorgung (Wohnen ist Basis der Grundversorgung)
  • Förderung des aktiven Mitgestaltens anstatt passivem Annehmen
  • Aktivierung zu langfristigen und nachhaltigen Lösungsansätzen aus Notlagen
  • Das Anpacken.org Logo auf blauem Hintergrund
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    Warum brauchen wir das DOCK?

    Grundversorgung ist für marginalisierte Gruppen eine täglich neu zu erfüllende Aufgabe, die mit viel Energieaufwand verbunden ist und oftmals bereits knappe Ressourcen (z.B. Zeit, Geld) beansprucht. Eine konstant instabile Situation bei der Versorgung von Grundbedürfnissen bereitet Sorgen. Solch ein psychischer Leidensdruck kann sich in einem schlechteren Gesundheitsstand und niedrigeren Lebenserwartung auswirken. Mit der Bereitstellung eines Grundversorgung-Angebots kann der Notlage und dem Leidensdruck für ein paar Tage zumindest vorgebeugt werden. Deshalb brauchen wir ein DOCK: Weil jeder Mensch zählt.

    Wer ist zum DOCK eingeladen?

    Das DOCK ist offen für alle Personen, die strukturelle Barrieren jeglicher Art in ihrem Alltagsleben erfahren und dadurch in der chancengerechten gesellschaftlichen Teilhabe benachteiligt werden. Zu diesen systemisch marginalisierten Gruppen zählen mittellose Bedürftige, die sich in einer prekären Lebenssituation befinden. Dazu zählen z.B. vulnerable Gruppen, wie vor allem Wohnungs- und Obdachlose, Geflüchtete, Rentner:innen in Altersarmut, Sozialhilfeempfänger:innen und Weitere. In diese Situation kann jedes Leben schnell geraten. Es ist Aufgabe unserer Gemeinschaft, zusammenzurücken und diejenigen zu stärken, für die ein schwieriger Alltag Realität ist.

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